Geschichte

Die Flobert­schüt­zen Ober­balm wur­den im Jah­re 1924 gegrün­det und tra­ten 1934 als Klein­ka­li­ber­schüt­zen Ober­balm offi­zi­ell dem Schwei­ze­ri­schen Schiess­sport­ver­band bei. Die anfäng­li­che Schies­s­tä­tig­keit beschränk­te sich auf Sonn­ta­ge. Geschos­sen wur­de damals in der Kies­gru­be Ober­balm (Stand­ort ober­halb der Gärt­ne­rei Mäder).

1969 wur­de die heu­ti­ge Klein­ka­li­ber­schiess­an­la­ge im Bach gebaut. So wur­de fort­an auf 8 (für dama­li­ge Zeit) moder­ne elek­tro­ni­sche Zug­schei­ben des Sys­tems Leu + Hel­fen­stein geschos­sen.

 

Als Her­aus­for­de­rung zeig­te sich die Bau­tä­tig­keit im stei­len Gelän­de. Durch Frost­schä­den begann der Fels ent­lang der 50m-Anla­ge nach jedem Win­ter zu brö­ckeln. Mit­te der 70er Jah­re wur­de daher das Bord der 50m-Anla­ge in müh­sa­mer Hand­ar­beit guni­tiert (Böschungs­be­fes­ti­gung mit Wan­darm­ie­rung und Beton).

 

1976 wur­de die Schiess­an­la­ge um 6 Luft­ge­wehr­schei­ben erwei­tert. Auf­grund des gros­sen Ver­eins­wachs­tums stiess die Anla­ge rasch an ihre Kapa­zi­täts­gren­ze. So wur­de an der Haupt­ver­samm­lung am 22. Febru­ar 1984 beschlos­sen, eine neue Luft­ge­wehr­an­la­ge mit 10 Zug­schei­ben zu rea­li­sie­ren und die bestehen­de Schüt­zen­stu­be aus­zu­bau­en. Bereits Ende April 1984 wur­de über dem fer­ti­gen Roh­bau die Klein­ka­li­ber-Grup­pen­meis­ter­schaft geschos­sen. Punk­to Arbeit und Finan­zen hat sich der Ver­ein aller­dings über­nom­men. Die Mau­e­rer­ar­bei­ten wur­den unter tat­kräf­ti­ger Mit­hil­fe der dama­li­gen Ver­eins­mit­glie­der an eine exter­ne Bau­fir­ma über­ge­ben. Der Kas­sen­be­stand der Schüt­zen war aller­dings schnell auf­ge­braucht. Cha­rak­te­ris­ti­sch für den Ver­ein wur­de über Geld aller­dings wenig gere­det. So grif­fen die Mit­glie­der dem Ver­ein durch zahl­rei­che Spen­den, Frei­wil­li­gen­ar­beit (ca. 2‘000 Fron­dienst­stun­den!) sowie lang­fris­ti­ge ver­zins­li­che und unver­zins­li­che Dar­le­hen unter die Arme. Eben­falls in den 80er Jah­ren wur­de der Ver­eins­na­me von Klein­ka­li­ber­schüt­zen zu Sport­schüt­zen Ober­balm geän­dert.

 

Cha­rak­te­ris­ti­sch für den Ver­ein wur­de das Schüt­zen­haus in meh­re­ren Bau­etap­pen um- und ange­baut. So wur­de 1993 eine Holz­lau­be gebaut, wel­che von den Mit­glie­dern beim abend­li­chen Gril­len rege genutzt wird. Da die Beton­de­cke der alten 10m-Anla­ge nicht mehr dicht war, wur­de 1996 als Mit­tel zum Zweck die Klein­ka­li­ber­an­la­ge mit einem Umklei­de­raum über der Pro­blem­zo­ne erwei­tert. Seit­her ist glück­li­cher­wei­se alles dicht.

 

Nach dem 75 Jah­re Jubi­lä­um im Jah­re 1999 wur­de 2000 ein erneu­ter Mei­len­stein in Angriff genom­men. So wur­den in der Klein­ka­li­ber- und in der Luft­ge­wehr­an­la­ge 8 bzw. 10 Poly­tro­nic-Schei­ben mit elek­tro­ni­scher Tref­fer­an­zei­ge instal­liert.

 

Mit dem ers­ten Rang in der 1. Leis­tungs­klas­se des Schwei­ze­ri­schen Ver­eins­wett­schies­sens wur­de 2008 ein sport­li­cher Gross­er­folg mit dem gan­zen Ver­ein erzielt. Mit einem Resul­tat von 198.142 Punk­ten wur­de der Ver­ein „inof­fi­zi­ell“ Ver­eins­schwei­zer­meis­ter.

 

Die in die Jah­re gekom­me­ne Tref­fer­an­zei­ge wur­de 2012 in der Dis­tanz 50m bereits durch 8 Mey­ton-Schei­ben ersetzt. Seit­her wer­den die Tref­fer ver­schleis­s­arm mit Licht gemes­sen. Die bis­her letz­te Bau­etap­pe galt der Schüt­zen­stu­be. 2014 wur­de die­se um einen Teil der alten 10m-Anla­ge erwei­tert und eine neue Küche ein­ge­baut. 2019 folg­te die Sanie­rung der WC-Anla­ge.

 

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Neubau Luftgewehranlage und Erweiterung Schützenstube

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